Wandern auf Teneriffa

Auf Teneriffa wanderst du an einem Tag durch mehrere Welten: über Lava und Bimsstein im Nationalpark, durch den Nebelwald von Anaga oder hinunter in die Schlucht von Masca. Hier vergleichst du geführte Wanderungen für jedes Niveau, mit Transport ab dem Hotel und Guides, die das Gelände und das Wetter kennen. Zurück zur Übersicht geht es bei unseren Ausflügen auf Teneriffa.

Die besten Wandergebiete auf Teneriffa

Zwischen Vulkanen und uralten Wäldern gibt es Wege für jedes Niveau, dazu einige der besten Klettergebiete Spaniens.

Wandern im Teide-Nationalpark

Über Lava und Asche auf mehr als 2.000 Metern:

  • Roques de García: ein Rundweg um die bekanntesten Felsformationen der Cañadas, etwa drei Kilometer.
  • Aufstieg zum Gipfel: der anspruchsvolle Weg auf den höchsten Punkt Spaniens, für das letzte Stück brauchst du eine kostenlose Genehmigung.
  • Siete Cañadas: eine lange, aber flache Route entlang des Kraterrands, mit kaum Höhenunterschied.

Wandern im Landschaftspark Anaga

Ein Lorbeerwald, der zum Biosphärenreservat erklärt wurde:

  • Lorbeerwald: ein feuchter Wald aus dem Tertiär, ein Ökosystem, das anderswo kaum überlebt hat.
  • Sendero de los Sentidos: ein kurzer, gut ausgebauter Weg, ideal mit Kindern.
  • Wege mit Meerblick: Abstiege von den Höhen bis in Küstendörfer wie Taganana.

Die Schlucht von Masca und der Teno-Park

Der Abstieg durch eine der bekanntesten Schluchten Spaniens:

  • Drei bis vier Stunden Abstieg durch den Canyon bis zu einer abgelegenen Bucht.
  • Senkrechte Wände und ungewöhnliche Gesteinsformationen.
  • Nur mit Voranmeldung, Helm und in guter körperlicher Verfassung, der Rückweg erfolgt per Boot.

Klettern auf Teneriffa

Vulkanfels über die ganze Insel verteilt:

  • Arico: das größte Klettergebiet der Insel, mit Hunderten Routen aller Schwierigkeitsgrade.
  • Cañada del Capricho: klettern auf über 2.000 Metern mitten im Nationalpark.
  • Guía de Isora: lange Routen an hohen Wänden.

Geführte Wanderungen

Was eine geführte Tour dir abnimmt:

  • Guides, die Gelände, Wetterlage und die Pflanzen- und Tierwelt kennen.
  • Transport bis zum Startpunkt der Route, meist mit Abholung am Hotel.
  • Beantragung der nötigen Genehmigungen, etwa für den Gipfel des Teide.
  • Sicherheitsausrüstung für anspruchsvolle Routen und fürs Klettern.

Ob leichte Familienrunde, langes Trekking oder Klettertag: Beim Wandern auf Teneriffa findet praktisch jedes Niveau seine Route.

Häufige Fragen

Für den ersten Tag der Rundweg um die Roques de García im Nationalpark: drei Kilometer, gut markiert und mit der spektakulärsten Kulisse der Insel. Wer mehr will, nimmt den Lorbeerwald von Anaga oder die Schlucht von Masca.

Ja, für die letzten 200 Höhenmeter oberhalb der Seilbahnstation. Sie ist kostenlos, muss aber online reserviert werden und ist oft Wochen im Voraus vergeben. Ohne Genehmigung kommst du bis zum Aussichtspunkt La Rambleta.

Nein. Der Zugang ist begrenzt, du brauchst eine Reservierung und bekommst einen Helm gestellt. Der Rückweg erfolgt per Boot nach Los Gigantes, und bei Regen bleibt die Schlucht geschlossen.

Das ganze Jahr über, wobei Höhe und Uhrzeit entscheidend sind. Im Sommer wanderst du oben im Nationalpark oder früh am Morgen, im Winter kann es auf 2.000 Metern frieren und gelegentlich schneien.

Ja. Es gibt Touren von zwei bis drei Stunden mit wenig Höhenunterschied, bei denen der Guide das Tempo an die Gruppe anpasst. Die Schwierigkeit steht immer in der Beschreibung der jeweiligen Tour.

Feste Schuhe mit Profil, mehr Wasser als du denkst, Sonnenschutz und eine Windjacke. In den Bergen kann es 15 Grad kühler sein als an der Küste, und im Nationalpark gibt es unterwegs kaum Schatten und kein Wasser.