Was du auf Lanzarote in 2 Tagen sehen kannst

Inhaltsverzeichnis

Dieser Guide zu Lanzarote in 2 Tagen ist zum Träumen gedacht und wird noch nützlicher, wenn du ihn mit unseren Ausflügen auf Lanzarote und den Bustouren über die Insel kombinierst, wenn du eine fertig organisierte Route buchen möchtest.

Du planst einen Kurztrip auf diese Vulkaninsel und fragst dich, was du in zwei Tagen schaffst? Dann bist du hier richtig. Lanzarote hat Landschaften, die aussehen wie von einem anderen Planeten, Strände wie aus dem Prospekt, sehr eigene Weine und eine kulturelle Handschrift, die dich vom ersten Moment an packt. Diese Route führt dich in zwei Tagen entspannt zu den wichtigsten Orten der Insel.

Tag 1: Timanfaya, La Geria und Mirador del Río

Fang gleich stark an, mit dem Nationalpark Timanfaya. Krater, Lavafelder und die Höhenfeuer, mit denen die Erdwärme direkt unter der Oberfläche vorgeführt wird: Das ist die spektakulärste Vulkanlandschaft der Kanaren. Die Rundfahrt durch die Feuerberge geht nur mit dem Parkbus, plane also etwas Wartezeit ein oder komm gleich morgens.

Danach geht es weiter nach La Geria, dem Weinbaugebiet der Insel. Der Kontrast zwischen grünen Reben und schwarzer Asche ist beeindruckend: Jede Rebe steht in einem eigenen Trichter, geschützt von einer kleinen Steinmauer gegen den Passat. Du kannst Bodegas besuchen, Weine probieren und verstehen, wie aus einer Katastrophe eine der ungewöhnlichsten Weinbaulandschaften Europas wurde. Wenn du wenig Erfahrung mit Weinproben hast, hilft dir unser Guide zur Weinprobe für Anfänger.

Zum Abschluss des Tages fährst du hinauf zum Mirador del Río, einem Meisterwerk von César Manrique. Hinter den großen Fenstern liegen La Graciosa und der Chinijo-Archipel, und der in den Fels gebaute Innenraum ist eine Ruhe für sich. In der Nähe lohnt auch ein Abstecher nach Haría, dem Tal der tausend Palmen.

Nationalpark Timanfaya auf Lanzarote

Tag 2: Papagayo, Jameos del Agua und Abendessen am Meer

Starte den zweiten Tag an den Papagayo-Stränden im Süden. Die Buchten liegen im Naturschutzgebiet Los Ajaches, das Wasser ist türkis und ruhig, der Sand hell. Die Zufahrt führt über eine Schotterpiste und kostet eine kleine Gebühr pro Fahrzeug. Zum Schnorcheln oder für eine Runde im Kajak ist es einer der besten Plätze der Insel.

Mit neuer Energie geht es zu den Jameos del Agua. Was einmal ein Vulkanröhren-Einsturz war, hat Manrique in eine Mischung aus Architektur, Kunst und Natur verwandelt: ein Auditorium mit natürlicher Akustik, ein unterirdischer See mit winzigen blinden Krebsen, die es nur hier gibt, und eine Atmosphäre, die schwer zu beschreiben ist. Wenn ein Konzert stattfindet, lass es dir nicht entgehen.

Den Abend lässt du in einem der Küstenorte ausklingen, in Playa Blanca oder Puerto del Carmen. Beide haben eine Promenade mit Restaurants direkt am Wasser. Probier frischen Fisch, Papas arrugadas mit Mojo und dazu einen Weißwein aus La Geria.

Strand von Papagayo in Yaiza auf Lanzarote

Die Insel von César Manrique

Jenseits der Landschaft hat Lanzarote eine eigene künstlerische Handschrift, und die trägt einen Namen: César Manrique. Sein Einfluss reicht von den Aussichtspunkten bis zur Bauordnung. Ihm ist es zu verdanken, dass es auf Lanzarote praktisch keine Hochhäuser, keine Leuchtreklame und kaum oberirdische Stromleitungen gibt. Die ganze Insel ist Biosphärenreservat, und das merkt man.

Auch die Feste sind ein guter Weg, die Insel kennenzulernen: Romerías, Verbenas und Volksfeste gibt es das ganze Jahr über, von den Fiestas de San Ginés in Arrecife bis zur Romería de Los Dolores in Mancha Blanca. Wenn dein Aufenthalt mit einem zusammenfällt, geh hin.

Noch mehr Kanaren

Lust auf mehr? Dann schau dir an, was Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura zu bieten haben. Jede Insel hat ihren eigenen Charakter. Weitere Routen und Tipps findest du im Tripwoow-Blog.

Häufige Fragen

Für die Höhepunkte ja. Die Insel ist kompakt, von Norden nach Süden fährst du in gut einer Stunde. In zwei Tagen schaffst du Timanfaya, La Geria, den Mirador del Río, die Jameos del Agua und einen Strandtag, ohne zu hetzen.

Er macht vieles einfacher, weil die Sehenswürdigkeiten über die ganze Insel verteilt liegen und der Bus nur die größeren Orte verbindet. Wenn du nicht selbst fahren möchtest, sind geführte Bustouren die bequemste Alternative für einen kurzen Aufenthalt.

Der Eintritt wird vor Ort bezahlt, aber die Schlange an der Zufahrt kann in der Hochsaison lang werden. Komm möglichst vor 10 Uhr oder nach 15 Uhr, oder buche eine Tour, bei der der Besuch schon organisiert ist.

Nur begleitet. Der Kernbereich darf ausschließlich mit dem Parkbus oder in geführten Gruppen betreten werden, die Route Tremesana muss vorher reserviert werden. Frei wandern kannst du am Vulkan El Cuervo direkt daneben.

Über eine Schotterpiste ab Playa Blanca, mit einer kleinen Gebühr pro Fahrzeug am Eingang zum Naturpark. Alternativ fährt ein Wassertaxi ab Playa Blanca oder du läufst den Küstenweg in etwa einer Stunde.

Das ganze Jahr über, mit Temperaturen zwischen 20 und 29 Grad. Von Juli bis September weht der Passat am stärksten, was angenehm kühlt, aber an den Nordstränden für Wind sorgt. Der Winter ist mild und sonnig.

Sehr. Die Fähre ab Órzola braucht 25 Minuten, auf der Insel gibt es keine asphaltierten Straßen und die Strände gehören zu den schönsten des Archipels. Für zwei Tage auf Lanzarote wird es allerdings knapp, plane dafür besser einen dritten Tag ein.

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